Aktuelles

07.10.2017

Exklusiv-Interview: „Jeder lernt sich selbst besser kennen, wenn er ein schwieriges Spiel gemeistert hat“

Für die Frankfurter Schiedsrichter hat Bundesliga-Schiedsrichter Harm Osmers ein exklusives Interview gegeben. Am 15. Juli 2015 debütierte er international bei dem Champions-League-Qualifikationsspiel Celtic Glasgow gegen UMF Stjarnan (2:0) als Assistent unter Daniel Siebert. Zur Saison 2016/17 wurde Harm einer von vier neuen Schiedsrichtern in der Bundesliga. Sein Debüt in der höchsten deutschen Spielklasse war die Partie zwischen dem SC Freiburg und Borussia Mönchengladbach am 10. September 2016. Der gebürtige Bremer ist hauptberuflich DiplomBetriebswirt und arbeitet als F&E-Controller in seinem Wohnort Hannover. Das Gespräch führte unser Schiedsrichter Florian Forster, der gleichzeitig ein Arbeitskollege von Harm ist.

Wie hast du die Einführung des Videobeweises diese Saison bisher erlebt?

Harm Osmers ist bald zu Gast bei uns in Frankfurt

Der Videobeweis ist ein absolut wichtiges Hilfsmittel und ruckelt sich so langsam ein. Eine kleine Umstellung zur Saison davor ist es aber schon.

Was gefällt dir
besonders daran, Schiedsrichter zu sein?

90 Minuten volle Konzentration und die Herausforderung zu meistern, ein Spiel zu leiten. Außerdem sind Schiedsrichter auch Sportler: 11 bis 12 Kilometer pro Spiel sind für uns völlig normal. Was macht es so spannend: Jeder Außenstehende sagt dir eigentlich „Schiedsrichter sein, stelle ich mir so kompliziert vor. Man kann es keinem Recht machen“. Genau darin liegt vermutlich aber auch der Reiz. Die Aufgabe ist herausfordernd und schwierig. Und das immer aufs Neue. Dabei kannst du dich nicht auf den Leistungen der Vergangenheit ausruhen. Egal wie gut oder schlecht du letzte Woche gepfiffen hast, eine Woche später geht es wieder bei Null los.

Welche Eigenschaften muss ein Schiedsrichter haben?

Ich bin der Meinung, jeder kann ein guter Schiedsrichter sein. Jeder hat individuelle Eigenschaften, die es ihm ermöglichen, ein Spiel zu leiten und zu pfeifen. Der eine redet viel und erklärt den Spielern seine Entscheidungen, der andere ist zurückhaltender, dafür aber sehr klar in der Gestik und Mimik. Jeder hat seinen eigenen Stil, und jeder bekommt mit seinem Stil und seiner Art auch erfolgreich zurecht. Als Schiedsrichter lernt man auch unheimlich viel dazu. Und sicherlich lernt jeder auch sich selbst besser kennen, wenn er ein schwieriges Spiel gemeistert hat.

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02.10.2017

Daniel Friedlein kehrt in seine Heimat Walldürn zurück

Knapp vier Jahre ist es nunmehr, dass Daniel zu uns nach Frankfurt gekommen ist. Jetzt zieht es unseren Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit (ÖMI) und GL-Schiedsrichter (ex. VL) aus beruflichen Gründen zurück in seine badische Heimat nach Walldürn. Zugleich wechselt Daniel zur Schiedsrichtervereinigung Buchen im BADFV.

Daniel Friedlein: Nach knapp vier Jahren in Frankfurt heißt es „Back to the roots“.

„Ich habe mich in Frankfurt sehr gut eingelebt und die Stadt, als auch die Srvgg. um den gut aufgestellte KSA ins Herz geschlossen. Ich wünsche der hessischen Schiri-Familie und dem Kreis Frankfurt alles Gute für die Zukunft“, schrieb Daniel in seiner Abschieds-Mail an den KSA/VSA.

Der KSA bedankt sich bei Daniel für sein Engagement als SR und Ömi. Auch VSO Gerd Schugard sagt: „Danke für Deinen Einsatz bei uns in Hessen. Wir wünschen dir für Deinen weiteren Lebensweg alles Gute.“

Den Posten des Öffentlichkeitsbeauftragten wird der KSA bis Jahresende neu besetzen.

 


16.08.2017

Regelkunde: Behinderung des Torwarts beim Abschlag

Der Torwart hat den Ball nach einer Flanke sicher gefangen. Er tippt ihn zweimal auf den Boden auf, um ihn dann anschließend in die Luft zu werfen und mit dem Fuß abzuschlagen. Ein Gegenspieler spitzelt dabei den Ball weg ohne den Torhüter zu berühren und verwandelt den Ball zum Torerfolg. Was unternimmt der Schiedsrichter?

Antwort:
Indirekter Freistoß am Ort des Vergehens, keine persönliche Strafe.

Begründung:
Das ungehinderte Abschlagen des Balles durch den Torwart muss möglich sein. Der Ball ist währenddessen nicht frei und darf daher nicht durch den Stürmer gespielt werden.


11.07.2017

Regeländerungen zur neuen Saison/Gesichtskontrolle

Aufgepasst! Der DFB hat zur neuen Saison einige Regelanpassungen vorgenommen. Bei insgesamt 8 Regeln gibt es Veränderungen. Der VSA hat dazu eine Übersicht erstellt, die unter Downloads heruntergeladen werden kann. Die Regeländerungen sind ab sofort gültig!

Klarstellung zur Gesichtskontrolle:
In den vergangenen Monaten wurde im Verbandsvorstand über eine eventuelle Wiedereinführung der sog. Gesichtskontrolle im Rahmen der Passkontrolle diskutiert. Dazu ist jetzt folgende Mitteilung des Verbandsausschusses für Spielbetrieb und Fußballentwicklung zur Klarstellung ergangen:

„Die auf dem Verbandstag 2016 vorgenommene Änderung des § 73 Spielordnung hat zunächst zur Folge, dass die zuvor bestehende Verpflichtung zur Prüfung der Identität durch den SR entfallen ist. Dies bedeutet, dass der SR seit der Spielzeit 2016/17 vor dem Spiel keine Identitätskontrolle („Gesichtskontrolle“) mehr durchführen muss. Gleichzeitig ist § 73 Spielordnung jedoch so zu verstehen, dass es dem Schiedsrichter » Weiterlesen


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